Pressestimmen zum Großen Preis von Bahrain

09.04.2018 - Die Deutsche Presse-Agentur hat internationale Pressestimmen zum Großen Preis von Bahrain zusammengestellt.

  • In Bahrain holte Sebastian Vettel mit seinem Ferrari auf abgefahrenen Reifen seinen zweiten Sieg der Saison. Foto: Giuseppe Cacace/Pool/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    In Bahrain holte Sebastian Vettel mit seinem Ferrari auf abgefahrenen Reifen seinen zweiten Sieg der Saison. Foto: Giuseppe Cacace/Pool/AP © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

ITALIEN: «Gazzetta dello Sport»: «Es gibt Siege, die mit Recht in die Kategorie der Magie einzuordnen sind. Der von Sebastian Vettel in Bahrain scheint der Zauberkiste von David Copperfield entsprungen zu sein, dem größten Zauberkünstler der vergangenen Jahre. Seb hat seinen Ferrari in einen fliegenden Teppich verwandelt und ihn in die Welt der Träume gebracht.»

«La Repubblica»: «Ein weiterer Deutscher, Sebastian Vettel, zeigt uns nun, wie man mit einem zusätzlichen Motor namens Fantasie, Wagnis, Mut und Risiko gewinnen kann. Der berühmte menschliche Faktor ist die schönste Technologie von allen.»

GROSSBRITANNIEN: «BBC»: «Ferraris Sebastian Vettel hat ein meisterhaftes Rennen gefahren, Valtteri Bottas im Mercedes abgewehrt und einen Bahrain-Grand-Prix gewonnen, der zum Nägelkauen war.»

«The Telegraph»: «Vettel hatte eine andere Strategie als die beiden Mercedes-Fahrzeuge, aber er hat es meisterhaft geschafft, seine weniger strapazierfähigen Reifen über die Ziellinie zu bringen - eine halbe Sekunde schneller als Bottas - und seinen zweiten Sieg im zweiten Grand Prix zu holen.»

«Daily Mail»: «Langweilig? Die Formel 1 hat erneut ihre Fähigkeit bewiesen, dem prognostizierten Tod durch drohende Langeweile mit einem ereignisreichen Bahrain-Grand-Prix zu trotzen, den Sebastian Vettel dramatisch auf Reifen gewonnen hat, die so dünn wie ein Taschentuch sind.»

ÖSTERREICH: «Der Standard»: «Das Rennen wurde zum mitreißenden Taktik-Thriller. Vettel hing kurz hinter Hamilton, kam dann aber vorbei, der Brite fuhr an die Box. Er bekam ebenfalls die weiß markierten Reifen, damit war klar: Mercedes setzte auf eine Einstopp-Strategie und den führenden Vettel damit gehörig unter Druck. Die Rechnerei, die vor zwei Wochen in Australien Mercedes und Hamilton noch zum Verhängnis geworden war, ging los.»

SPANIEN: «El País»: «Bahrain hat der Weltmeisterschaft das gegeben, was die Formel 1 dringend benötigt: Action pur. Das zweite Saisonrennen hatte ein unvorhersehbares Drehbuch, auch wenn das Ergebnis am Ende dasselbe von vor zwei Wochen war. Sieg für Vettel und ein neuer Rückschlag für Mercedes.»

«Sport»: «Vettel heizt die WM an. Vor Saisonbeginn war ein Spaziergang von Hamilton und Mercedes angekündigt worden. Der Deutsche hat bei seinem 200. Grand Prix aber nicht nur seinen 49. Sieg insgesamt und den vierten in Bahrain errungen. Das Wichtigste ist: Er hat sehr deutlich gemacht, dass die Ferraris nicht bereit sind, diese Saison eine Statistenrolle zu spielen.»

«Mundo Deportivo»: «Vettel will wieder Weltmeister werden und in Sakhir hat er bewiesen, dass er es mit den Mercedes-Fahrzeugen aufnehmen kann. Und das nicht nur im Rennen, sondern auch in der Qualifikation.»

«AS»: «Wenn er über einen guten Wagen verfügt, ist Vettel immer da. Er hat ein fehlerloses Rennen absolviert. Bei seinem 200. Großen Preis hat der vierfache Weltmeister erneut gewonnen, auch wenn er in den letzten Runden sehr viel gelitten hat.»

«Marca»: «Vettel im Partymodus. Es sieht so aus, als ob Ferrari dieses Jahr ernst macht. Aber 2017 war das ja ähnlich.»

«El Mundo»: «Die Geschichte hat sich in Bahrain ein Jahr später wiederholt. Gloria für Vettel und Hohn für Bottas. Wie 2017 hat der vierfache Weltmeister auch diesmal den einzigen Angriff des Finnen abgewehrt. Das sind jene Augenblicke, die die Auserwählten als solche auszeichnen und die die Anwärter oft einschüchtern.»

FRANKREICH: «L'Équipe»: «Es hätte nicht viel gefehlt und der Silberpfeil von Valtteri Bottas hätte gewonnen. Gegen Ende des Rennens verbreitete der aufholende Finne Angst und Schrecken. Doch nicht nur deshalb war die Siegesfeier für die Scuderia am Ende nicht ganz perfekt. Denn einer der Mechaniker des Rennstalls wurde bei einem Boxenstop Kimi Räikkönens schwer verletzt. Räikkönnen musste schließlich das Rennen abbrechen - dabei lag er auf dem dritten Platz.»

SCHWEIZ: «Blick»: «Sebastian Vettel ist ein Magier. 39 Runden schleppt er im Ferrari den weichen Gummi (Soft) ins Ziel, was Pirelli fast für unmöglich hielt. Es ist ein nächtlicher Eiertanz, der in Bahrain mit Vettels 49. GP-Sieg in seinem 200. Rennen endete.»

«Tagesanzeiger»: «Der Deutsche ... triumphierte auf der Insel im Persischen Golf nach 2012, 2013 und 2017 zum vierten Mal und bewies dabei Nerven und fahrerisches Geschick.»

«Neue Zürcher Zeitung»: «In der Formel 1 ist man schnell mit einem Spitznamen bei der Hand, aber die Bezeichnung «Reifenflüsterer» für den WM-Spitzenreiter trifft es in diesem Taktik-Thriller ziemlich genau.»

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