Neue Software und Scriptblocker gegen Krypto-Miningfallen

21.03.2018 - Digitale Währungen wie Bitcoin und Co. sind momentan in aller Munde. Es herrscht Goldgräberstimmung. Um im Internet an die begehrten Zahlungsmittel zu kommen, greifen manche Webseiten-Betreiber zu illegalen Mitteln. Wie kann man sich schützen?

  • Manche Webseiten-Betreiber greifen zu illegalen Mitteln, um im Netz die begehrte Krypto-Währung Bitcoin zu «schürfen». Foto: Ina Fassbender © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Manche Webseiten-Betreiber greifen zu illegalen Mitteln, um im Netz die begehrte Krypto-Währung Bitcoin zu «schürfen». Foto: Ina Fassbender © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Eine Webseite besuchen und dabei ungewollt den eigenen Rechner zum Erzeugen von Krypto-Währung zur Verfügung stellen? Das passiert öfter als man denkt, berichtet der Verband der Internetwirtschaft (eco).

Ursache sind Websitebetreiber, die entsprechende Scripte in ihre Seiten einbauen - Besucher helfen dann unwissend dabei, digitale Währungen wie Monero, Bitcoin oder Petro zu berechnen. Auch Betrüger versuchen immer wieder, solche Mining-Programme in Werbe- oder Unternehmensnetzwerke zu schleusen.

Der eco rät zum Schutz vor solch unvergüteten Missbrauch des eigenen Rechners zu regelmäßigen Updates des Betriebssystems und einer aktuellen Antivirensoftware. Auch ein Scriptblocker kann helfen die unerwünschte Mining-Software nicht im Browser auszuführen. Beispiele für einen solchen Scriptblocker sind die kostenlosen Browser-Erweiterungen NoScript (Firefox) oder ScriptSafe (Chrome). Mit ihr können Nutzer gezielt nur einzelne Funktionen einer Website erlauben und andere blockieren.

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