Mutmaßlicher Randalierer in Leipzig erneut vor Gericht

22.03.2018 - Leipzig (dpa/sn) - Vor mehr als drei Jahren geriet eine Demonstration in Leipzig aus dem Ruder - 600 mutmaßlich Linksautonome randalierten in der Stadt, Fensterscheiben gingen zu Bruch, Polizeiautos wurden zerstört. Heute wird der Berufungsprozess gegen einen mutmaßlichen Randalierer vor dem Landgericht Leipzig fortgesetzt.

  • Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Amtsgericht hatte den heute 25-Jährigen für schuldig befunden, sich im Januar 2015 an den Krawallen beteiligt zu haben. Die zum Teil vermummten Menschen hatten auch Polizisten mit Steinen angriffen. Es entstand ein Schaden in Höhe von 35 000 Euro. Wegen schweren Landfriedensbruchs wurde der Mann zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt, in die allerdings eine Vorstrafe mit einfloss. Sowohl Verteidigung wie auch Anklage gingen in Berufung. Die Verteidigung des Mannes will einen Freispruch erreichen.

Mit einem Abschluss des Verfahrens ist am Donnerstag nicht zu rechnen. Das Landgericht hat zwei weitere Termine im April angesetzt.

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