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Drei weitere Ökomodellregionen in Hessen geplant

20.03.2018 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessen setzt auf einen weiteren Ausbau der ökologischen Landwirtschaft. Umwelt- und Agrarminister Priska Hinz (Grüne) kündigte am Dienstag in ihrer Regierungserklärung im Hessischen Landtag in Wiesbaden, dass drei weitere Modellregionen für die Ökolandwirtschaft gefördert werden. Die Unterstützung des Landes werde sich auf 400 000 Euro belaufen. Aus acht Landkreisen gebe es mittlerweile Bewerbungen.

  • Priska Hinz, Umweltministerin des Landes Hessen. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Priska Hinz, Umweltministerin des Landes Hessen. Foto: Arne Dedert © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bislang gibt es mit den Landkreisen Wetterau und Fulda sowie dem Zusammenschluss der Landkreise Kassel und Werra-Meißner bereits drei Modellregionen. Ihre Förderung wurde jüngst vom Land bis zum Jahr 2020 verlängert. Diese Regionen waren im Jahr 2015 als ein zentraler Baustein des Hessischen Ökoaktionsplans ins Leben gerufen worden.

Ziel war es, mehr Ökolandbau in Hessen, mehr regionale Wertschöpfung und eine stärkere Vernetzung der landwirtschaftlichen Akteure vor Ort zu erreichen. In den drei Modellregionen wurden unter anderem die regionale Rindfleischvermarktung gestärkt sowie eine Feierabendmarktinitiative und eine Biowoche eingeführt.

«Bio» sei mittlerweile auch ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor geworden, betonte Hinz. Die Branche wachse überdurchschnittlich und habe bundesweit das erste Mal die Umsatzmarke von zehn Milliarden Euro geknackt. In Hessen sei der Ökolandbau in den letzten vier Jahren um über 30 Prozent auf 100 000 Hektar gewachsen. Mittlerweile arbeiteten über 2000 landwirtschaftliche Unternehmen im Land ökologisch, erklärte die Ministerin.

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